Revierinformation für Segler: Die Ägäis

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Das Ägäische Meer oder die Ägäis ist ein Nebenmeer des europäischen Mittelmeers, zwischen Griechenland und der Türkei gelegen. Es ist über den Bosporus, das Marmarameer und die Dardanellen mit dem Schwarzen Meer verbunden.
Die Ägäischen Inseln werden üblicherweise in sieben Gruppen eingeteilt (Die große Insel Evia oder Euböa wird keiner dieser Gruppen zugerechnet):
* die Nordägäischen Inseln (auch: Thrakische Inseln) * die Ostägäischen Inseln * die Nördlichen Sporaden * die Südlichen Sporaden (umfassen u.a. die sogenannten Dodekanes-Inseln) * die Kykladen * die Saronischen Inseln * Kreta und die umliegenden kleinen Inseln
Nur beiden nordägäischen Inseln Gökçeada und Bozcaada gehören politisch zur Türkei, alle anderen zu Griechenland.
Die Ägäis gehört für Segler zu den Königsrevieren des Mittelmeeres und der Welt. Hier ist es noch (mal abgesehen von den touristischen Ballungen) noch ursprünglich, man hat reichlich (!) Wind und teuer ist es hier auch nicht. 
Marinas gibt es hier nur relativ wenige und das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. In vielen Stadt-, Dorf- öder Fischerhäfchen kann man umsonst oder für ein paar Euro liegen. Oft kriegt man sogar noch Strom, der natürlich kostet.
Wasser ist auf manchen Ägäisinseln ein Problem. Wenn die Inseln nicht über hohe Berge vefügen, fällt nicht genug Regen. Daher reicht das in den Zisternen gespeicherte Wasser nicht aus und viele Inseln müssen per Wasserschiff versorgt werden. Daher hat Wasser in der Ägäis einen besonderen Stellenwert und ist auf den flachen Inseln entsprechend teuer, wenn es überhaupt etwas gibt ...
Mit Wind ist die Ägäis reichlich gesegnet: Der Meltemi macht es möglich. Statistisch gesehen kommt der Wind an drei von vier Tagen aus Nord. Dazu sollte man noch klarstellen:
Die Ägäis ist kein Revier für unerfahrene Skipper!

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