Revierinformation für Segler: Lavrion / Griechenland

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Die Hauptattraktion von Lavrion ist seine Lage: "fast" noch zum Saronischen Golf gehörend, gibt es für Törns in die Kykladen oder zum Peloponnes kaum bessere Ausgangspunkte, und der Internationale Flughafen Eleftherios Venizelos ist über 30 km Schnellstraße erreichbar. In der Umgebung von Lavrion wurde seit der Antike Bergbau betrieben, der Reichtum des alten Athen stammt zu einem nicht unerheblichen Teil aus den Silberminen des antiken Laurium, Laurion oder Laureion. Lavrion ist Fähr- und Handelshafen, von hier verkehren Fähren in alle Teile Griechenlands, insbesondere in die Kykladen.
Lavrion ist ein Hafen mit starkem Fähr- und Handelsverkehr. Im Hafenbereich herrscht rund um die Uhr Betrieb, der auf Grund des Fährverkehrs an Wochentagen von circa 04:00 bis 08:00 und 16:00 bis 20:00 Uhr stark ist. Der Hafen liegt im Randbereich des Meltemi, der hier durch die Düsenwirkung der vorgelagerten Insel Makronisos noch verstärkt werden kann. Bei länger anhaltenden Starkwinden aus südlichen Richtungen, vor allem im Herbst und Winter, steigt durch den Winddruck der Wasserstand im Hafenbecken bis teilweise über die Molenkante, was schon einige Schäden an Booten zur Folge gehabt hat. Im gesamten für den Sportbootbetrieb offenen Hafenbereich liegen Murings aus. Ankern ist verboten. Bei starkem Meltemi kann die Ansteuerung des Hafens spannend werden. Durch die erwähnte Düsenwirkung im Stenon Makronisou entsteht eine sehr ruppige und kurze See, die im Saronischen Golf bis etwa zur Insel Agios Georgios durch Reflexionen ausgeprägte Kreuzseen aufwerfen kann.
Kap Sounion (auch Sunion, oder Capo Colones) ist ein Kap an der südlichsten Spitze Attikas. Es ist bekannt wegen der Ruine des antiken Marmortempels des Meeresgottes Poseidon.
Das Vorgebirge befindet sich 69 km von Athen. Auf dem Gipfel der an drei Seiten steil ins Meer abfallenden Landspitze, 60 m über dem Meer, ist auf einer künstlichen Terrasse der berühmte Marmortempel des Gottes Poseidon aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. angelegt.
Von dort bietet sich ein beeindruckender Panoramablick auf die umliegenden Inseln der Ägäis.

Kap Sounion von West Klick! In der Nähe sind die Inselchen Makronisi im Osten und Patroklou oder Patroclus im Westen gelegen, in etwas größerer Entfernung die Inseln Kea, Kythnos und Serifos. An klaren Tagen geht der Blick bis zu der Insel Milos in 97 km Entfernung. Im Osten ragt hinter Kea die 994 m (3261 ft) hohe Spitze der Insel Andros hervor. Im Westen geht der Blick über den Saronischen Golf zu den gebirgigen Gestaden der Argolis. Nördlich von Kap Sounion legt Lavrion mit einer Gemeindemarina und einer Privatmarina (sehr teuer!)

Kap Sounion ist heute eine touristische Attraktion, insbesondere die Sonnenuntergänge sind beeindruckend.
windsack Kap Sounion ist eine Windscheide zwischen den Winden des Saronischen Golfs und dem Meltemi der Ägäis. Drehende Winde, Windlöcher und plötzliche Böen (auch Fallböen) machen das Umsegeln des Kaps nicht ganz leicht. Direkt auf der Westseite befindet sich eine Bucht, in der geankert werden kann, allerdings hat es immer leichten bis mittleren Schwell.
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