Guadeloupe - Inselparadies der Antillen
Guadeloupe ist die größte Insel der Kleinen Antillen. Das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum ist die Point-a-Pitre. Touristen können in der Stadt viele architektonisch reizvolle Bauwerke finden. Anziehungspunkt im Süden der Insel ist ein großer Hindutempel. Mit etwas Glück kann man hier auch altertümlichen Opferzeremonien beiwohnen.
Touristische Hauptattraktion der Insel ist zweifelsohne der 1989 geschaffene Nationalpark. Mit 17300 Hektar ist er der größte der Antillen und dient dazu einen der schönsten Regenwälder der Karibik zu schützen. Der Park umschließt den einzig auf Guadeloupe noch aktiven Vulkan, den Soufriere. Besucher können auf 300 Kilometer langen markierten Wanderwegen den Regenwald entdecken. Über 100 Zuckermühlen und eine Rum Destillerie sind auf Guadeloupe ebenfalls zu besichtigen.
Klima
Das Klima auf Guadeloupe ist tropisch. Es gibt über 300 Baumarten auf der Insel. Die Regenwälder bestimmen die Natur des Landes. Ob Flammenbaum, Kokospalme oder Riesenbambus auf Guadeloupe findet der Tourist viele interessante Pflanzen. Guadeloupe ist Bestandteil der karibischen Leeward-Inseln und setzt sich aus acht bewohnten und einigen kleinen, unbewohnten Inseln zusammen.
Die nur durch einen schmalen Meeresarm getrennten Basse-Terre und Grande-Terre sind die beiden Hauptinseln von Guadeloupe. Nur wenige Kilometer entfernt befinden sich die Inseln La Désirade sowie Marie-Galante, die zwei kleinen unbewohnten Îles de la Petite Terre und die kleine Inselgruppe von Îles des Saintes (neun Inseln).
Bis zum Jahr 2007 gehörte auch die 200 km nördlich gelegene Insel Saint-Barthélemy sowie der französische Teil der Insel Saint-Martin politisch zum französischen Überseedepartement Guadeloupe. Im Februar 2007 wurden sie zu zwei eigenen Gebietskörperschaften (collectivité d'outre-mer) aufgewertet.
Während die bergige Insel Basse-Terre (wie die meisten Inseln von Guadeloupe) einen vulkanischen Ursprung hat, besteht das recht flache Grande-Terre zum grössten Teil aus Kalkstein. Die höchste Erhebung wird mit 1.467 m im 17.300 ha großen Nationalpark auf dem aktiven Vulkan Soufrière erreicht. Dieser Gipfel ist gleichzeitig der höchste Berg der Kleinen Antillen.
Ein Grossteil der Inselflächen wird von tropischem Wald bedeckt (39 %), Acker- und Weideflächen machen jeweils 14 % aus, Dauerkulturen etwa 4 %. |