Revierinformation für Segler: Die Ägadischen Inseln

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Die Ägadischen Inseln (in der Antike "Aegates" genannt) sind eine Inselgruppe im Mittelmeer vor der Westküste Siziliens in der Nähe von Trapani. Sie bestehen hauptsächlich aus den drei größeren Inseln Favignana, Levanzo und Marettimo sowie ein paar kleineren Inseln wie z.B. Formica und Maraone, die insgesamt eine Fläche von etwa 37,45 km² haben.
In dem Archipel gibt es drei größte Inseln: Favignana, Marettimo und Levanzo. Insgesamt wohnen auf den Inseln ständig etwa 5 Tausend Menschen. Zu diesen 5 Tausend Urbewohnern kommen jede Saison wenigstens dreimal so viele Touristen. Der Urlaub auf den Ägadischen Inseln gilt als einigermaßen elitär, aber für einen durchschnittlichen Europäer ist er vollkommen zugänglich. Kristall sauberes Wasser an den Ufern und die sauberen Strände in den gemütlichen Buchten und dazu noch die reiche Natur und die friedliche Atmosphäre- das alles spricht für die Ägadische Inseln und erklärt ihren Erfolg unter den Urlaubern.

Die bedeutendste von den Ägadische Inseln ist die Insel Favignana. Die Beschreibung dieser Insel beginnt jeder zweite Reiseführer durch Sizilien mit dem Wort „Schmetterling“, weil die Umrisse von Favignana gerade an dieses graziöse Insekt erinnern. Der Westflügel des Schmetterlinges ist mit dem Berg Montagna Grossa geschmückt. Der Ostflügel ist ein winziger Hort der Zivilisation, auf dem der Haupthafen der Ägadische Inseln, Favignana città, gelegen ist. Favignana città ist das einheitliche Reisezentrum des ganzen Archipels, das nicht nur Favignana, sondern auch Marettimo und Levanzo bedient. In Favignana città kann man die Information über die freien Wohnungen, die möglichen Ausflüge zu den Orten des Thunfischgewerbes, Bootstouren u.a.finden.
Levanzo
Zu den schönsten Buchten gehört die Cala Tramontana, Dogana und Minnola mit ihren traumhaften türkis blauen Strandabschnitten. Das Wasser an diesen Buchten ist kristallklar und sehr sauber. Das Dorfzentrum sowie der Hafen befinden sich an der Südküste der Insel an der sogenannten Bucht von Dogana.
Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden. In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren.
Revierinformation für Segler: Sardinien

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Sardinien (sardisch Sardigna, Sardinna, Sardíngia oder Sardinna, italienisch Sardegna, katalanisch Sardenya) ist eine politisch zu Italien gehörende Insel im Mittelmeer. Sie liegt 180 km vom italienischen Festland entfernt, dazwischen liegt das Tyrrhenische Meer. Von Tunesien im Süden ist Sardinien 210 km entfernt. Im Norden liegt in 11 km Entfernung Korsika, getrennt nur durch die Straße von Bonifacio. Im Westen liegen die zu Spanien gehörenden Balearen am nächsten.
Im Norden, in der Straße von Bornifatio gibt eszwischen Sardinien und Korsika eine erhebliche Düsenwirkung. Die Westseite der Insel kann von Mistral-Ausläufern erreicht werden. Ansonsten ist Sturmgefahr im Winter gegeben.
Die Straße von Bonifacio
Straße von Bonifacio, Meeresstraße zwischen Korsika und Sardinien. Durch die rund zwölf Kilometer breite und bis zu 70 Meter tiefe Meeresstraße verläuft die Grenze zwischen Frankreich und Italien. Die namengebende Stadt ist eine im 9. Jahrhundert durch den toskanischen Markgrafen Bonifazio gegründete Festungsstadt auf einem ins Meer vorspringenden hohen Kalkfelsen an der Südspitze Korsikas. Von Bonifacio aus besteht eine Fährverbindung nach Sardinien. In der Meeresstraße liegen zahlreiche kleine Inseln, von denen die meisten nahe der sardinischen Küste liegen und zu Italien gehören, darunter die Inseln Maddalena, Caprera, Santa Maria und Spargi. Der korsischen Küste vorgelagert sind die Ile Cavallo und die Iles Lavezzi.
Mit Mistral (NW, W oder auf Korsika sogar manchmal SW) und Libeccio (SW) muss zu jeder Jahreszeit gerechnet werden. In der Regel werden beide Starkwinde exakt vorhergesagt. Korsikas Gebirgszüge sorgen darüber hinaus für Düsen- und Kapeffekte sowie für Fallböen. Bei Kapumrundungen können sich die Windverhältnisse schlagartig ändern. In der Straße von Bonifacio werden fast alle Winde erheblich verstärkt: In der Straße von Bonifacio werden Wind und Welle zwischen Korsika und Sardinien wie durch einen Trichter gepresst. Plus 3“, lautet dort eine gängige Regel. Das heißt, wenn beispielsweise in Ajaccio Flaute herrscht, weht es bei Bonifacio mit 3 Beaufort. Das klingt wenig besorgniserregend. Pustet es bei Ajaccio jedoch mit 4 Windstärken, pfeifen mindestens 7 durch die Meerenge.
In der Straße von Bonifacio, im Maddalena-Archipel sowie bei Les Moines und den Olmeto-Riffen an der Südwestküste Korsikas gibt es viele Untiefen. Gezeitenströme sind vernachlässigbar. In der Straße von Bonifacio tritt bei starkem Wind ein Strom von bis zu 3 Knoten auf.

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