Revierinformation für Segler: Das Tyrrhenische Meer

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Das Tyrrhenische Meer ist ein Teil des Mittelmeeres und liegt westlich von Italien, zwischen dem Festland, Sardinien und Sizilien. Im Golf von Genua geht es ins Ligurische Meer über. Das Tyrrhenische Meer erreicht eine maximale Tiefe von 3.785 Metern und ist mit dem Ionischen Meer durch die Straße von Messina verbunden.
Inseln und Inselgruppen im Tyrrhenischen Meer:
Liparische Inseln: Alicudi Filicudi Lipari Panarea Salina Stromboli Vulcano
Ägadische Inseln: Favignana Levanzo Marettimo
Der Kampanische Archipel
Der Toskanische Archipel: Elba Giglio Giannutri Capraia
Korsika Sardinien

Die vorherrschende Windrichtung ist Nord bis Nordwest: Die Tramontana bezeichnet in Italien, Kroatien (kroat. Tramuntana) und Nordspanien (katalan. Tramuntana) die nördliche, kalte, oft böige Windströmung. Im Tyrrhenischen Meer kommt sie aus nördlichen Richtungen vom italienischen Festland. Vor allem im Winter kann er in der Nähe von Talmündungen auffrischen mit daraus folgenden, schnellen Temperaturstürzen. Vielfach wird diese allgemeine Windrichtung im Sommer in Landnähe von thermischen Winden (Land- und Seewind) überlagert. Das typische Mittelmeerklima mit geringen Temperaturschwankungen in der Mitte des Jahres sorgt für ideales Segelwetter von März bis November. Der tagsüber in Landnähe wehende thermische Seewind ist im Norden tendenziell etwas stärker als im Süden. In den Sommermonaten sind aber auch durch die Großwetterlage südliche Winde möglich. Dieser Wind - der Shirokko kann ggf. große Mengen an Staub aus den Wüsten Afrikas transportieren, wie auf dem Satbild zu erkennen ist.
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