Amalfi Küste
Diese etwa 40 km lange Küstenlandschaft wird vom Lattari-Gebirge und dem Tyrrhenischen Meer eingerahmt. Wild zerklüftet bietet sie kaum Platz für größere Ansiedlungen. Steile Felsen, enge Buchten, Terrassen mit Wein- und Zitronenanbau……. eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Dazwischen malerische Ortschaften mit großer Vergangenheit. Die Küstenstadt Amalfi gab der ganzen Küstenregion den Namen. Einst entstand hier die erste Seerepublik Italiens mit einer mächtiger Flotte und regen Handelsbeziehungen nach Syrien und Nordafrika. Doch bald wurden die Konkurrenten Pisa und Genua mächtiger und die Amalfi-Küste geriet ins wirtschaftliche Abseits.
Capri
Capri ist weltweit bekannt für seine Blaue Grotte, die vier Faraglioni (Klippen) vor der Südostküste, die wunderschöne Marina Piccola, die Piazzetta und die Villa Jovis; diese wurde im ersten Jahrhundert erbaut und ist die größte und am besten erhaltene der drei verbliebenen Villen des Tiberius. Ischia, die Grüne Insel, ist für seine Therme, für sein Klima und für seine natürliche Schönheit berühmt.
Salerno Cilento
Der Nationalpark des Cilento, der 20 km südlich von Salerno beginnt, ist Italiens zweitgrößter Nationalpark. Er wurde von der UNESCO in das Programm „Mensch und Biosphäre“ aufgenommen und wie auch die Amalfi-Küste zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Der Cilento hat seine außergewöhnliche Natur dadurch erhalten, dass er auf Grund seiner vielen Berge etwas umständlich erreichbar ist. In diesem Naturgebiet gibt es keine größeren Städte, die größte Ansiedlung hat nur ca. 8000 Einwohner, die meisten Dörfer im Cilento haben aber nicht mehr als 3000 Bewohner.
Diese alte Landschaft bezaubert durch ihre Flora und Fauna, ihre Höhlen und durch ihre kleinen Strände und Buchten, die oft nur vom Schiff aus erreichbar sind. Vor allem um Palinuro und Camerota herum gibt es sehenswerte Höhlen und Grotten.
Im Landesinneren des Cilento gibt es hohe Berge, die auch die Dolomiten Süditaliens genannt werden. Der Cilento ist auch bei Tauchern beliebt, besonders die Gebiete um Punta Licosa und um die schon oben erwähnten Orte Camerota und Palinuro.
Pontinische Insel
Die Pontinischen Inseln sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer vor der Küste Kampaniens. Sie besteht aus den Inseln Ponza, Palmarola, und Zannone im Westen sowie Ventotene und Santo Stefano im Osten. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs, mit Ausnahme von Zannone, die aus sedimentärem Gestein besteht. Dieser vulkanische Ursprung bewirkte besonders auf Ponza und Palmarola eine Vielfalt an Formen und Farben: gelbes, rotes, graues, weißes und grünes Gestein. Alle Inseln haben wild zerklüftete Formen: ihre Buchten, Spitzen, Klippen und Grotten ergeben eine atemberaubende Landschaft.
Äolische Inseln - Liparische Inseln
Die Äolischen Inseln (auch Liparische Inseln) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Noch heute ist der Vulkan Stromboli auf der gleichnamigen Insel ständig aktiv. Aber auch auf Lipari findet man heute noch Fumarolen und auf Vulcano Solfataren. Die Inselgruppe blickt auf eine 5000 Jahre alte Geschichte zurück. Die bizarre Vulkanlandschaft ist hauptsächlich von der für die Region typischen Vegetation bestimmt: der intensive Duft der Macchia Mediterranea, von Oleander, Heidekraut und Ginster wird bisweilen weit auf das Meer hinausgetragen. Trotz ihrer Nähe zueinander sind diese Inseln sehr verschieden. Auf jeder der Inseln findet man eine ganz besondere eigene Lebensart und Atmosphäre. Da es auf den Äolischen Inseln nur wenige Häfen gibt, ist hier seglerisch einige Vorsicht geboten. |